Lobau bleibt seit 2021
Widerstand gegen die Ostumfahrung in Wiener Neustadt 2023-2025
Ein Widerstand, der Früchte (und Gemüse) trägt

Gaskonferenz BlockGas 2023
OMV & Co vergesellschaften 2023
Energieversorgung demokratisch gestalten!
Energiegrundbedarf für alle unabhängig vom Einkommen!
Für die sozial gerechte Energiewende – jetzt! Mehr dazu hier
20 Jahre Widerstand gegen die Dritte Piste 2021
Feminismus und Klima

Feminismus und Klimagerechtigkeit – Passt das zusammen? Ja! Und nicht nur das: Feminismus und Klimagerechtigkeit gehen nur miteinander. Eine klimagerechte Zukunft muss auch eine feministische sein, schließlich sind es die selben kapitalistischen Strukturen, die die Basis für die Ausbeutung von Frauen* als auch unserer natürliche Lebensgrundlage sind.
Mit Arbeit aus der Klimakrise 2021

Fast alle Menschen tun es: arbeiten. Zwar wird Arbeit nicht immer als Arbeit bezeichnet, aber dennoch findet sie statt. Arbeit ist nicht immer sichtbar! Mehr Infos hier
Mobilitätswende Jetzt 2020
Block Magna 2020


Ende Geländewagen 2019

Austrian World Summit 2018

Menschen statt Autos 2017

Wider den Rechtsruck seit 2017

„System Change, not Climate Change!” setzt sich für echte und solidarische Lösungen für die globale Klimakrise und einen sozial-ökologischen Wandel ein. Entsprechend kritisch sehen wir auch die (klima)politischen Strategien und Pläne der allermeisten Parteien und Politiker*innen, egal ob in Österreich oder in anderen Ländern. Rechte und neoliberale Politik steht nicht nur für ein „Weiter wie bisher“, sondern steht Klimagerechtigkeit wie wir sie fordern aktiv entgegen. Deshalb arbeiten wir aktiv an Antworten auf den Rechtsruck, die neoliberale Wende und autoritäre Politik.
Dritte Piste 2016-2018
Klimacamp ab 2016

Alle aktuellen Infos unter: Klimacamp.at
System Change, not Climate Change! Und das Klimacamp bei Wien
Seit 2016 organisiert System Change, not Climate Change! ein Klimacamp bei Wien. Inspiriert durch die Teilnahme einiger Aktivist*innen auf deutschen Klimacamps, kam die Idee auf, auch ich Österreich ein Klimacamp zu etablieren. Mit den Jahren ist die Bekanntheit – parallel zu der von System Change! allgemein – gewachsen; und damit die Größe und der Umfang des Camps.
2016: 100 Teilnehmer*innen, 15 Workshops, 3 Bands, Flughafen Aktionstag
2017: 240 Teilnehmer*innen, 27 Workshops, 9 Bands, 2 Podiumsdiskussionen, 1 Forumtheater, 1 Windradworkshop, Flughafen Aktionstag
2018: 450 Teilnhemer*innen, 37 Workshops + Workshops in Barrios, 4 Bands, 1 Varieté, 1 Open Stage, 1 Podiumsdiskussion, 1 europäisches Vernetzungstreffen von der Kampagne by2020weriseup, Climate Games zu Gast mit 18 kreativen Aktionen und über 200 Teilnehmenden
Das Camp fraß viele Ressourcen von System Change! und viel Druck und Arbeit lastete auf den Schultern von einigen wenigen Menschen. Wenn das Camp weiter stattfinden sollte und Aktivist*innen nicht im Burn-Out landen, musste sich etwas ändern.
Das Klimacamp-Baby wird Erwachsen

Also wurde der Prozess und die Strukturen von der Klimacamp Organisation 2019 neu aufgesetzt und breiter aufgestellt. Einerseits ging es darum, die Aktivist*innen von System Change! – und damit die gesamte Organisation – zu entlasten um Energien für andere Projekte frei zu machen. Andererseits war das Anliegen, mehr Menschen aus anderen Kontexten einzubinden und neue Leute in die Klimagerechtigkeitsbewegung aufzunehmen.
Beides hat gut funktioniert! Im Laufe der Monate sind mehr als 50 Menschen in unterschiedlichen Graden von Engagement und Zeit-Commitment zum Team dazu gestoßen. Die nötigen Organisations-, Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen sind somit zu groß geworden, um innerhalb von System Change! getragen werden zu können.
Daher ist das Klimacamp seit kurzem eine eigene Struktur, die in ihren alltäglichen Entscheidungen und finanziell unabhängig ist, jedoch in enger Kooperation und Absprache mit System Change! handelt. Es gibt eigenständige Plena in beiden Gruppen, die jeweils öffentlich zugänglich sind. Beide Gruppen arbeiten in Arbeitsgruppen an ihren jeweiligen Themen. Einige dieser Arbeitsgruppen, ebenso wie einige Ressourcen werden von beiden Gruppen gemeinsam genutzt, z.B. Lager, rechtliche Strukturen, Care Team, etc.
Da viele personelle Überschneidungen vorhanden sind, ist der stetige Austausch gewährt. Er wurde jedoch zusätzlich durch eine gruppenübergreifende Arbeitsgruppe institutionalisiert. Diese Gruppe trifft sich zweimal im Jahr, um strategische Absprachen bezüglich Datum, Location und inhaltliche Ausrichtung zu besprechen. System Change! gestaltet weiterhin beim Programm das Klimacamps mit, so wird es auch 2019 ein eigenes System Change! Grätzel geben.
Das Klimacamp als Plattform für die Bewegung für Klimagerechtigkeit.
Das Camp ist somit, mehr als noch in den Jahren zuvor, zu einer unabhängigeren Plattform für die gesamte Klimagerechtigkeisbewegung geworden. Organisationen wie Nyeleni und Attac sind historisch schon eng mit dem Camp verbunden, das Camp soll jedoch nun auch vermehrt Infrastruktur für andere österreichische und internationale Gruppen bereit stellen und Austausch und Strategische Planung fördern.
Die europäische Kampagne by2020weriseup wird vermutlich wieder zu besuch am Camp sein und auch entstehende Gruppen wie Fridays for Future und Extinction Rebellion sind gezielt eingeladen, um das Camp also Ort der Vernetzung und Planung zu nützen.

