Liebe Aktive und Freund:innen von System Change!Es wird Frühling und auch rund um die Lobau wirds heiß: Jetzt ist der Moment aktiv zu werden! Außerdem findet ihr in diesem Newsletter ein paar Gedanken zum Krieg im Iran. Und nun zückt fix eure Kalender und schreibt euch die folgenden Termine auf:
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Montag, 13. April 16:30 Uhr // online + Bikes&Rails Vienna 1010 “Skilling up and Strategizing for Agroecology” – eine selbstorganisierte landwirtschaftliche Ausbildung ins Leben rufen (mehr Infos gibts weiter unten)
Mittwoch, 15. April 18 Uhr // Amerlinghaus Infoveranstaltung zur Ende Gelände Aktion vom 28. – 30. Mai im Ruhrgebiet
Samstag, 18. April 15 Uhr // Jazzpark Essling Lobau bleibt Demonstration
Sonntag, 10. Mai Straßenfest „Gemeinsam Rudolfsheim“ am Wieningerplatz
17. – 23. Mai Klimacamp „Klima x Soziales“ bei der Lobau, Wien | | | | | | | | | | | | | |
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| | | | | | | | | | Die Lobau braucht dich!
Leider kein Aprilscherz! Trotz budgetärer Notlage starteten am 1. April die Vorarbeiten für die milliardenschwere Lobau-Autobahn. Das, obwohl laut einem Rechtsgutachten auch der Bau des ersten Abschnitts der Lobau-Autobahn (S1 Großenzernsdorf – Süßenbrunn) rechtswidrig ist. Als Reaktion protestierten mehrere Hundert Menschen vor dem Verkehrsministerium für einen sofortigen Stopp der Arbeiten. Die Umweltorganisation Virus kritisierte, dass „der Öffentlichkeit mit Vorbereitungsmaßnahmen suggeriert werden soll, dass es jetzt genau wie von Minister Hanke vorigen Herbst verkündet endlich voll losgeht. Tatsächlich soll ein richtiger Baubeginn erst im nächsten Jahr stattfinden.“
Trotzdem ist jetzt höchste Zeit zu intervenieren! Kommt zur Demonstration am 18. April und bleibt up to date über die Ticker auf Telegram und Signal oder über Instagram: @lobaubleibt.
Wir freuen uns natürlich auch, wenn ihr den Kampf finanziell unterstützen wollt! | | | | | | | | | | | |
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| | | | | | | | Warum für Klimagerechtigkeit einstehen heißt, gegen Krieg, fossilen Kapitalismus und Imperialismus zu kämpfen
Die USA und Israel bombardieren den Iran unter dem Vorwand der Befreiung vom Mullah-Regime, welches Großteile der iranischen Bevölkerung und zivilgesellschaftlichen Widerstand gewaltsam und mit zigtausenden Todesopfern unterdrückt. Hier geht es jedoch nicht um Freiheit und Demokratie. Die USA und Israel verfolgen mit dem Irankrieg geostrategische und wirtschaftliche Interessen. Es geht um politische Einflussnahme und Zugang zu Fossilen, Ressourcen und Handelswegen. Den Fokus der Weltöffentlichkeit auf den Iran nutzt Israel um einen aggressiven Krieg im Libanon zu führen. Die unter anderem ökologische Kriegsführung, mit der Israel große Mengen Glyphosat aus der Luft versprüht, um libanesische Landwirtschaft und Umwelt zu zerstören, soll eine Rückkehr der vertriebenen Bevölkerung, bereits mehr als eine Million Menschen, (teilweise) verhindern. Der Irankrieg lenkt ebenfalls von der eskalierenden Siedlergewalt in der Westbank ab.
Steigende Preise für uns, Profite für Ölkonzerne Wie so häufig profitieren globale Ölkonzerne von dieser Brutalität. Der Iran blockiert wegen der Angriffe die Wasserstraße von Hormuz, ein wichtiges Nadelöhr im internationalen Ölhandel. Die Angst vor der Ölknappheit wegen der Blockade ist gefundenes Fressen für Spekulation an den Börsen und Preiserhöhungen. Während allein in Deutschland Ölkonzerne seit Ende Februar Übergewinne von einer halben Milliarde Euro eingesackt haben, sind die hohen Energiepreise bereits jetzt eine Belastung, besonders für ärmeren Bevölkerungsgruppen. Neben der akuten Gewalt dieses Krieges drohen dem Iran massive Umweltfolgen, die für Jahrzehnte zu spüren sind. Giftige Rückstände von Bomben verseuchen Böden und Wasser, und erhöhte Krebsraten werden vorhergesagt. Brennende Ölreserven und zerstörte zivile Infrastruktur treiben die Klimakrise weiter an, getragen von einer fossilen Kriegsmaschinerie. Wie so oft tragen die größten Kosten diejenigen, die ohnehin am wenigsten geschützt sind.
An der Seite der Kämpfenden und Unterdrückten, nicht der Herrschenden Wir stellen uns als Klimagerechtigkeitsbewegung an die Seite derjenigen, die unter diesen Angriffen und seinen Folgen leiden, deren Leben oder Zuhause brutalst entrissen wird. Wir schlagen uns nicht auf die Seite der Herrschaft – egal, welches Gesicht sie trägt. Gegen den imperialistischer Angriff, gegen das Mullah-Regime und gegen gegen monarchistische Kräfte rund um den mit Israel verbündeten Reza Pahlavi! Wir stellen uns an die Seite der linken Bewegungen, die sich gegen diese unerträglichen Zustände stellen und für Selbstbestimmung von unten kämpfen – und das schon seit langer Zeit. Allen voran der feministischen Jin-Jîyan-Azadî-Bewegung!
Von Rojhilat nach Libanon, von Teheran bis nach Wien: Für Klimagerechtigkeit einstehen heißt gegen Krieg, fossilen Kapitalismus und Imperialismus zu kämpfen. | | | | | | | | | | | |
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| | | | | | | | | | “Skilling up and Strategizing for Agroecology” Montag, 13. April 16:30 Uhr // online + Bikes&Rails Vienna 1010
In vielen Ländern gibt es bereits selbstorganisierte Landwirtschaftliche Ausbildungen. Also eine Ausbildung, die von den Lernenden und teilnehmenden Höfen gestaltet wird, abseits von Landwirtschaftskammer und Berufsschule. Wir finden sie in Italien, Deutschland, Frankreich, Schweiz… Nur in Österreich (noch!) nicht. Deshalb wollen wir am Montag dem 13.04. physisch und online zusammenkommen, für alle die interessiert sind so eine Ausbildung in Österreich zu unterstützen, zu absolvieren, oder ins Leben zu rufen. Das ganze findet im Rahmen eines von Common Ecologies gestalteten Abend statt. Uns erwartet ein Input von einem Hof in Italien, der eine Ausbildung anbietet, Raum für Vernetzung und eine Buchpräsentation “The Plot is on fire” mit der Autorin Manuela Zechner.
Programme – everything but the networking will be in english
4.30 pm – 5.30 pm: Agroecological education for rural livelihoods and solidaries. – the sculoa contadina and coltivare gaia agroecological education programmes – with andrea Ghelfi (Mondeggi Bene Commune)
5.30 pm – 6.00 pm // Get to know – Autonomous rural education in Austria?
6.10 pm – 7.00 pm: “The plot is on fire” – transecofeminist book conversation with Manuela Zechner, Stefanie Wuschitz and Nadine Gerner (online/Vienna)
Solltet ihr Interesse an dem Abend haben meldet euch bitte bei fischa-garten@protonmail.com, und gebt Bescheid ob online oder hybrid und ob ihr bei dem Vernetzungsteil zur autonomen Ausbildung in Österreich teilnehmen wollt. Auch eine Teilnahme für einzelne Teile des Abends ist möglich.
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