Liebe Aktive und Interessierte!
In den letzten Wochen ist wieder viel widerständiges passiert im ganzen Land. Einen kleinen Teil davon wollen wir euch hier vorstellen und dabei erstmals auch über die Landesgrenzen hinaus auf inspirierende Aktionen in Katalonien und Frankreich schauen. Außerdem steht das Klimacamp bei der Lobau vor der Tür mit einer tollen Möglichkeit zur Vernetzung. | | | | | | | | |
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| | | | | | | | | | Proteststart statt Baustart
Mehrere hundert Menschen haben sich am 18.3. im Jazzpark von Essling und damit in unmittelbarer Nähe zur geplanten Trasse der Lobau-Autobahn zusammengefunden, um gegen die Bauvorbereitungen zu demonstrieren. Wissenschaftler*innen, Anwohner*innen und eine Vielzahl an Künstler*innen sorgten für eine kraftvolle Mischung aus Fakten und Stimmung. Highlight war die Premiere der „Lobau-Hymne“
Die Kundgebung wurde von der lokalen Initiative „Esslinger für die Lobau“ organisiert und von der breiteren LobauBleibt-Bewegung tatkräftig unterstützt. Dadurch gelang es eine breite Medienaufmerksamkeit z.B. ORF, Standard, Ö24 zu erlangen und sichtbar zu machen, dass nicht alle in der Donaustadt freudig auf die „Verkehrsentlastung“ warten, die von Seiten der Projektbefürworter immer wieder ins Feld geführt wird. Die Kundgebung hat außerdem die Mobilisierungsfähigkeit von LobauBleibt gezeigt und lässt damit auf einen heißen Sommer hoffen, der beim Klimacamp sein nächstes Kapitel schreiben wird. | | | | | | | | | | | |
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| | | | | | | | Vernetzungstag am Klimacamp gegen die Lobau-Autobahn
Das diesjährige Klimacamp bei Wien (17.-23.5.) steht ganz im Zeichen des Widerstandes gegen die Lobau-Autobahn und die Verbindung mit dem Kampf gegen die Sozialkürzungen. Als System Change wollen wir das Camp auch für einen Vernetzungs- und Skillsharetag für Bürger:inneninitativen aus ganz Österreich nutzen. Unser Ziel ist es, uns in 3 Workshops auszutauschen, gegenseitig Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Kraft für unser Engagement zu tanken! Folgende Workshops sind geplant:- „Umweltverträglichkeitsprüfungen von der Theorie zur Praxis“
- „Kreative Aktionsformen und wann sie gut funktionieren“
- „Wie gewinnen? – Learnings vom Widerstand gegen die 3. Piste des Wiener Flughafens“
Am selben Tag organisiert das Bündnis „Solidarischer Widerstand gegen Sozialkürzungen“ (SoWiSo) am Camp eine Konferenz, um aufbauend auf den Erfahrungen der Proteste in Wien letzten Herbst, den Protest bundesweit auszuweiten. Es wird die Möglichkeit geben je nach Interessen zwischen den Formaten zu wechseln. Mehr Infos und die ausführlichen Workshopbeschreibungen hier | | | | | | | | | | | |
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| | | | | | | | | | Den Horizont erweitern: Lokale Kämpfe in aller Welt
Am vorletzten Wochenende fand die Massenaktion von revoltes de la tierra in Katalonien statt. Dabei wurde der Kaliumabbau blockiert, welcher als Nebenprodukt riesige Salzberge erzeugt, die die Flüsse der Umgebung vergiften. Das Kalium wird für die Agrarindustrie verwendet und durch die Firma Israel Chemicals Ltd gefördert, die auch am Genozid in Gaza beteiligt ist. Auch in Frankreich machen die Bürger:inneninitiativen mobil. Beim printemps des luttes locals vom 23.-26. Mai widersetzen sie sich an vielen Orten der Versiegelung durch die Betonindustrie.
Unsere Kämpfe in Österreich stehen nicht für sich allein, sondern sind verbunden mit Menschen weltweit, die sich der Zerstörung entgegenstellen! | | | | | | | | | | | |
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| | | | | | | | | | Aktionsform des Monats: Baumpflanzungen gegen die S34 in St. Pölten
Elisabeth Prochaska, Initiatorin vom Protest Podest, freut sich: „Olympiasieger Benjamin Karl zeigt, dass ihm eine lebenswerte Heimatregion am Herzen liegt. Der idyllische Ort ist bewusst nahe der geplanten Einmündung der S34 in die B20 gewählt. Bäuerinnen, Bauern und wir alle haben zu befürchten, dass die Gegend zerschnitten und der nahegelegene Poppenberg trockenfallen würde. Das passiert nämlich genau dann, wenn die S34 gebaut wird. Der neue, junge Baum braucht, so wie die Kinder, Wasser und fruchtbaren Boden. Hier haben Mensch und Tier noch eine gesunde Lebensgrundlage. Wir stehen gemeinsam mit Bürgermeister Peter Reitzner und dem frisch gebackenen Doppelolympiasieger an der Grenze zwischen St. Pölten und Wilhelmsburg und plädieren für die lebenswerte Region, um in ein paar Jahren die Früchte des heute gemeinsam gepflanzten Bio-Apfelbaumes zu ernten. Damit es dazu kommt, hat Familie Aigelsreither die Pflege des jungen Bäumchens übernommen. Und wir achten darauf, dass die Bauern ihre Existenz und wir unsere Ernährungssicherheit und Lebensqualität bewahren.“ Der nächste Baum wird am 30.4. mit Singer-Songwriter Thomas Gravogl gepflanzt. | | | | | | | | | | | |
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| | | | | | | | | | Allgemeines & Anstehendes:
Maibaum-Aufstellung Fladnitz: 1.5. ab 14 Uhr Die Initiative lebenswertes Fladnitz lädt bereits zum vierten Mal zur Maibaumaufstellung mit Speis und Trank. Der „Mei Boden“ wird auf einem Acker, der von der Enteignung für die „B68neu“ bedroht ist aufgestellt.
Klimacamp bei Wien: 17.-23.5.
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