Lobau-Autobahn: Aktivist*innen blockieren die Vorarbeiten

Aktivist*innen fordern mehr Geld für Soziales und den sofortigen Stopp des fossilen Monsterprojekts Lobau-Autobahn

Aktivist:innen in roten Anzügen stehen auf einer Baustelle und halten Banner hoch mit der Aufschrift: Lobau Bleibt, Öffi Bau statt Sozialabbau, Kein Geld für Soziales, aber 5 Milliarden für die Lobau-Autobahn

Wien, 18.05.2026 – Ein dutzend Aktivist:innen blockierten am Montag Morgen Vorarbeiten für die Lobau-Autobahn. Seit Anfang April lässt Verkehrsminister Hanke im Teilabschnitt Süßenbrunn – Groß Enzersdorf bauliche Vorbereitungen treffen. Das obwohl zentrale Entscheide des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) noch ausständig sind. Anhaltende, breite Protest sind die Folge. Aktivist*innen und Anrainer*innen sehen ihre Zukunft gefährdet und zeigen sich kämpferisch:

Die Aktivistin Sophie beschreibt wieso sie Teil der Blockade ist: „Ludwig kürzt meine Wohnbeihilfe und gleichzeitig schaufelt die SPÖ mit der Lobau-Autobahn ein Milliardengrab. Ich habe Angst um meine Zukunft.“ Die Aktivistin kündigt an: „Ich habe eine Botschaft an Verkehrsminister Hanke. Wir haben dieses Monsterprojekt schon einmal gestoppt und wir werden es wieder stoppen. Lobau BLEIBT!“

Komplett an der Lebensrealität vorbei

Laila von Lobau Bleibt! unterstützt die Aktion: „Ludwig macht Politik, die komplett an der Lebensrealität der Menschen vorbei geht: Die Lobau-Autobahn bringt den Wiener*innen Abgase, Feinstaub und Schulden. Was wir wirklich brauchen für mehr Lebensqualität in Wien sind toll ausgebaute Öffis und Geld für Krankenhäuser und Schulen.“

Fotos: https://flic.kr/s/aHBqjCU6TS